Konzerte im Radio

Konzerte

Freitag 13:05 Uhr SWR2

SWR2 Mittagskonzert

La Folia Barockorchester Stefan Temmingh (Blockflöte) Leitung: Robin Peter Müller Antonio Vivaldi: Konzert für Streicher und Basso continuo e-Moll RV 133 Konzert für Flöte, Streicher und Basso continuo g-Moll RV 439 "La notte" (Konzert vom 23. Juli 2016 in St. Paulin, Trier) Johannes Brahms: Variationen und Fuge über ein Thema von Händel op. 24 Martin Stadtfeld (Klavier) Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216 Lena Neudauer (Violine) Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern Leitung: Bruno Weil Felix Mendelssohn Bartholdy: Klavierquartett Nr. 2 f-Moll op. 2 flex ensemble Richard Strauss: "Don Juan", Tondichtung für großes Orchester op. 20 Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Leitung: George Pehlivanian

Freitag 14:05 Uhr Ö1

In Concert

Ludwig Hirsch und die ORF-Bigband 1978 im Wiener Funkhaus "In Concert" präsentiert ein weiteres kostbares historisches Fundstück aus dem Archiv des Wiener ORF-Funkhauses: Anlässlich des 10. Todestags von Ludwig Hirsch am 24. November ist eine Konzertaufnahme des Liedermachers (im besten Sinne des Wortes) vom 19. September 1978 zu hören. Zusammen mit der ORF-Bigband präsentierte Hirsch an diesem Tag im Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses, live übertragen via Ö3, seine soeben auf Schallplatte erschienenen "Dunkelgrauen Lieder" in Orchesterfassung. Es gibt also ein Wiederhören mit der "Omama", "Der Herr Haslinger" ermordet ein Kind, und Ludwig Hirsch singt/spricht in seiner unnachahmlichen Art "I lieg am Rucken", sprich: im Sarg. Das Morbide ist in den Texten allgegenwärtig, die opulenten Arrangements, gespielt von der gut geölten, leider schon lange nicht mehr existierenden ORF-Bigband unter der Leitung von Robert Opratko, stehen dazu in süffigem Kontrast. Gestaltung: Klaus Wienerroither

Freitag 18:00 Uhr radio hbw

Live Lounge unplugged

Jörg Hecker (Akustik­gitarre, Gesang) präsen­tiert, meistens mit Alexander Hart­mann (Saxophon), die größten Hits und musika­lischen Geheim­tipps. Die Songs sollen bei den Hörern Erinnerungen an Stationen ihres Lebens wecken. Stimmungs­volle Rock- und Pop­klas­siker treffen auf sanfte Balladen, zeit­lose Ever­greens auf das neue Jahr­tausend und Alt­bekanntes auf "Nie gehört, aber ziemlich cool". Erleben Sie erfrischend kreative Live-Musik auf hohem Niveau.

Freitag 19:30 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert live

ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Markus Poschner. ?erk?nyte Raminta: Midsummer Song (2009) * Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur (1874; Urfassung) (Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal in 5.1 Surround Sound). Präsentation: Helene Breisach 2024 jährt sich der Geburtstag von Anton Bruckner zum 200. Mal. Das RSO Wien nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, um gemeinsam mit dem Brucknerorchester Linz und dessen Chefdirigenten Markus Poschner für das Label Naxos eine CD-Box zu veröffentlichen, die es so noch nicht gibt. Alle Bruckner-Symphonien in einer Box! Gibt es bereits? Aber nicht mit allen Fassungen. Ganze 17 Symphonien kommen so zusammen. Eine Symphonie wie die Vierte etwa, die populäre "Romantische", hat Bruckner mehrmals überarbeitet und mit komplett neuen Sätzen versehen. Zum Einstieg in das Projekt spielt das RSO Wien im Musikverein die ungezügelte Urfassung dieser 4. Symphonie. Bruckner schrieb sie 1874 in einer Zeit beruflicher Rückschläge, während er in Wien mitten in die Fronten zwischen Wagner- und Brahms-Anhänger geraten war, letztere tatkräftig vertreten durch den einflussreichen Kritiker Eduard Hanslick. Bevor dieser stellvertretend für die Brahms-Fraktion über ihn herfallen konnte, übte sich Bruckner bereits in Selbstkritik über sein neues Werk: "Ich bin zur vollen Überzeugung gelangt, dass meine 4. romantische Symphonie einer gründlichen Umarbeitung dringend bedarf. Es sind z.B. im Adagio zu schwierige, unspielbare Violinfiguren, die Instrumentation hie und da zu überladen und zu unruhig." Insbesondere das Finale, das Bruckner später komplett austauschen sollte, beschwört in seiner Zerrissenheit die schaurigen Seiten der romantischen Epoche. Gerade hierin liegt für Dirigent Markus Poschner die zukunftsweisende Qualität des Werkes: "Wir wollen allen zeigen, dass uns Bruckner heute noch etwas angeht, zutiefst berührt und auch erschüttert." Kombiniert werden Bruckners Symphonien in den Konzerten des RSO Wien jeweils mit den Werken einer zeitgenössischen Komponistin. Was nach maximalem Kontrast aussieht, weist im Falle der Litauerin Raminta ?erk?nyte allerdings geheime Verbindungen auf. Denn von Bruckners berühmtem Symphonieanfang - Quint-Wechselnote über raunendem Streichertremolo - ist es nicht weit zur mythischen, von Naturphänomenen inspirierten Tonsprache in ?erk?nytes »Midsummer Song«. (Christoph Becher, Intendant des RSO Wien)

Freitag 20:00 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR Konzert

Hochwertige Livekonzerte aus den Konzertsälen aus aller Welt

Freitag 20:00 Uhr NDR kultur

NDR Elbphilharmonie Orchester

Carlos Miguel Prieto in der Elbphilharmonie Hanns Eisler: Deutsche Sinfonie op. 50 Jacquelyn Stucker, Sopran Okka von der Damerau, Mezzosopran Matthias Goerne, Bariton Cody Quattlebaum, Bass MDR-Rundfunkchor NDR Vokalensemble NDR Elbphilharmonie Orchester Ltg.: Carlos Miguel Prieto Live aus der Elbphilharmonie Hamburg 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter

Freitag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Live aus dem Motorwerk Berlin György Ligeti "Lux aeterna" für sechzehnstimmigen gemischten Chor a cappella Judith Weir "All the Ends of the Earth" für gemischten Chor, Percussion und Harfe Sofia Gubaidulina "Sonnengesang" für Violoncello, Schlagzeug und Kammerchor Liz Fréon, Harfe Leonard Elschenbroich, Violoncello Michael Weilacher, Schlagzeug Daniel Eichholz, Schlagzeug Jürgen Grözinger, Schlagzeug RIAS Kammerchor Berlin Leitung: Justin Doyle

Freitag 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Soirée

1. Soirée Saarbrücken - Herbig | Bruckner Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserlautern Günther Herbig, Dirigent Franz Schubert Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 "Unvollendete" Anton Bruckner Sinfonie Nr. 9 d-Moll Zeitversetzte Übertragung aus der Congresshalle Saarbrücken

Freitag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Ulrike Froleyks Böhm dirigiert das WDR Sinfonieorchester Anlässlich des 40. Todestages von Karl Böhm sendet WDR 3 Aufnahmen des bedeutenden Dirigenten mit dem WDR Sinfonieorchester. "Ich habe vor jeder Aufführung Angst", hat Karl Böhm einmal in einem Interview bekannt. Denn Böhm hatte höchste Ansprüche an sich: ein Perfektionist, den allerdings auch die Orchestermusiker gefürchtet haben. Kleinste Fehler der Musiker führten bei Karl Böhm zu Wutausbrüchen. Am Pult während der Aufführungen dagegen zügelte Böhm seine Emotionen: Da ging es ihm ganz nüchtern um die genaue Umsetzung dessen, was der Komponist sich vorgestellt hatte. Musik von Mozart liebte Böhm besonders: die hat er in seinen Lehrjahren bei Bruno Walter für sich entdeckt. Und Richard Strauss mit Karl Böhm: Das ist sozusagen Strauss aus erster Hand. Die beiden waren befreundet und Böhm hat zwei Strauss-Opern uraufgeführt. In den 70er Jahren war Karl Böhm mehrfach in Köln beim WDR Sinfonieorchester zu Gast. Wir erinnern zum 40. Todestag des Dirigenten mit Werken von Strauss, Mozart und Brahms an seine Kölner Gastspiele. Richard Strauss: Don Juan, op. 20 Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie A-Dur, KV 201 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68 WDR Sinfonieorchester, Leitung: Karl Böhm Aufnahmen aus dem Kölner Funkhaus und der Historischen Stadthalle Wuppertal

Freitag 20:05 Uhr BR-Klassik

Benefizkonzert mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zugunsten des SZ-Adventskalenders

Leitung: Simon Rattle Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9 D-Dur Moderation: Maximilian Maier Als Video-Livestream auf www.br-klassik.de Eine schöne Tradition lebt fort, auch unter dem designierten Chefdirigenten Simon Rattle: Seit langem schon engagiert sich das Symphonieorchester des Bayerischen Runfunks mit einem Benefizkonzert zugunsten des "Adventskalenders für gute Werke" der Süddeutschen Zeitung. Stets hatte Mariss Jansons das SZ-Benefizkonzert zur Chefsache gemacht, weil ihm das von dem Spendenhilfswerk geförderte Projekt "Musik für alle Kinder" besonders am Herzen lag. Auch wenn Sir Simon sein Amt als sechster Chefdirigent in der Geschichte des BRSO erst zur Spielzeit 2023/24 antritt, ist er natürlich auch schon zuvor bei seinem künftigen Orchester in München präsent. Nach der "Matthäus-Passion" von Bach zeigt sich Rattle nun von einer ganz anderen Seite, nämlich mit der Neunten Symphonie von Gustav Mahler - und kann damit gleich die Akustik in der neuen Isarphilharmonie austesten. Dass Rattle ein bedeutender Mahler-Interpret ist, hatte er bereits mit seiner Gesamteinspielung der zehn Symphonien bewiesen. Ob Mahlers Neunte von 1909 "ganz auf Todesahnung gestellt" ist, wie Alban Berg meinte, sei dahingestellt. Aber nach dem "Lied von der Erde" ist sie gewiss auch ein Werk des Abschieds, das von Gefühlen des Verlusts und des Scheiterns durchdrungen ist. Auf einen ausgedehnten Kopfsatz mit seiner charakteristischen Seufzer-Motivik folgen zwei Mittelsätze, in denen Mahlers Montagetechnik kunstvolle Blüten treibt: Im Scherzo mischen sich Ländler- und Walzer-Parodien, in der rabenschwarzen Rondo-Burleske dann fügen sich unterschiedlichste Fetzen von Popularmusik mit Galgenhumor zu einer grellen Untergangsvision. Ein Adagio-Abgesang von glühender Intensität, der in andere Sphären entschwebt, beschließt das gewaltige Werk mit einem Hoffnungsschimmer.

Freitag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

On Stage

Der franko-schweizer Musiker Felix Rabin Aufnahme vom 4.9.2021 beim Bluesfestival Schöppingen Am Mikrofon: Tim Schauen Man konnte sich verwundert die Ohren reiben: Was veranstaltete diese junge sechsköpfige Truppe um den 24-jährigen Gitarristen und Sänger Felix Rabin da auf der kleinen Bühne beim Schöppinger Hallenbad? Corona-Pause? Kaum Auftritte? Von wegen - oder: gerade deswegen war es unbändige Energie, die sich Bann brach und das Publikum vor der Bühne mitriss. Doch es war nicht nur die reine Wucht, sondern es gab auch gute Songs, hervorragendes Band-Zusammenspiel zu hören, vom Frontmann bis - nicht zuletzt! - dem Schlagzeuger, der kleinen Horn-Sektion und lange Soli der beiden Gitarristen. Und eben einen Felix Rabin, der für sein junges Alter musikalisch erstaunt weit und reif ist, der weiß, was er da macht und wie es klingen soll. Und von dem man sicher noch einiges hören wird: mit verwunderten Ohren.

Freitag 23:00 Uhr Cosmo

COSMO Live

SuRealistas Paolo Fresu & Omar Sosa - COSMO Konzerte präsentiert euch diesmal zwei Shows vom Glatt & Verkehrt Festival 2021: die Band SuRealistas, die mit ihren Songs voller Ironie, absurder Geschichten und Sozialkritik ihre Zuhörer:innen auf eine Feier des Lebens, des Gesangs und des Tanzes einlädt. Und das Duo Paolo Fresu & Omar Sosa, die mit ihrer kompositorischen Raffinesse und virtuoser Spieltechnik ihre sardischen und kubanischen Wurzeln verschmelzen und zu einem einzigartigen Musikerlebnis einladen. Seid dabei! Die Band SuRealistas ist eine echte führerlose Band, basierend auf der Idee eines Kreises, der eine Reihe von Ideen, Stimmen und Farben einschließt und umfasst. Mit ihren spanischsprachigen Texten voll Ironie, absurder Geschichten und Sozialkritik, vermischt mit Cumbia, Clave, Latin Rock und einem Schuss südlicher Lebensfreude präsentiert sich die Band, bestehend aus ,,Surrealisten"" oder auch ,,Süd-Realisten"", stets offen für neue Einflüsse und Klänge in ihrer Musik. Jede Show der SuRealistas ist wie eine Art Ritual, wie eine Feier des Lebens, des Gesangs und des Tanzes. Aufgenommen am 24.07.2021 beim Glatt & Verkehrt Festival in Krems an der Donau, Österreich - Energie, Poesie und Spiritualität verbindet den sardischen Trompeter Paolo Fresu und den kubanischen Pianisten Omar Sosa. Das Duo scheint zwar von weit voneinander entfernten Erdregionen zu entstammen, doch ihr Klangverständnis ist doch erstaunlich ähnlich, sogar schon fast deckungsgleich. Die beiden Musiker verfolgen ein gemeinsames musikalisches Ziel, nämlich neben ihrer kompositorischer Raffinesse und virtuoser Spieltechnik stets auch Aspekte wie Poesie, Wahrhaftigkeit und Spiritualität mit in ihren Sound einzubinden. Hohe Flexibilität und schnelle Reaktionsfähigkeit machen das Spiel der beiden bisweilen zu einem federleichten Hin und Her. Aufgenommen am 25.07.2021 beim Glatt & Verkehrt Festival in Krems

Freitag 23:05 Uhr BR-Klassik

Jazztime

Das Jazzkonzert Groove, Witz und Schönheit Das Quintett des klassischen Schlagzeugers und Komponisten Florian Klinger beim 40. Bayerischen Jazzweekend in Regensburg Mit Fabian Rucker (Tenorsaxofon), Dominik Fuss (Trompete), Raphael Preuschl (Bass-Ukulele), Florian Klinger (Vibrafon) und Andreas Lettner (Schlagzeug) Aufnahme vom 18. Juli 2021 im Thon-Dittmer-Hof Regensburg Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

Donnerstag Samstag

Lautsprecher Teufel GmbH